about us

Die Kieferorthopädie ist eine Fachrichtung in der Zahnmedizin, die sich mit Regulierung von kieferorthopädischen Verformungen und Kiefer- und Zahnstellungsanomalien und den mit ihnen in Verbindung stehenden Funktionsstörungen befasst. Die kieferorthopädische Behandlung kann auf zwei Arten durchgeführt werden: mit festsitzenden Apparaturen (Brackets) oder mit herausnehmbaren Apparaturen.


Das Hauptziel einer kieferorthopädischen Behandlung ist die Erzielung des besten für den konkreten Fall Resultats von Funktion und Ästhetik. Dank der Behandlung hat der Patient nicht nur ein schönes und attraktives Lächeln, sondern auch ein besseres Selbstbewusstsein sowie eine bessere Lebensqualität.


Es gibt keine Altersbeschränkungen für die Durchführung der kieferorthopädischen Behandlung. Das wichtigste ist vor allem, dass bei den Jugendlichen sehr gute Ergebnisse durch die Steuerung des Kieferwachstums erzielt werden können.

Das erste Beratungsgespräch hat vor allem einen Zweck: einander kennen zu lernen. Nach der ersten Untersuchung von Gesicht, Biss und Zähnen, besprechen wir die Notwendigkeit und die Möglichkeiten einer kieferorthopädischen Behandlung. Der Patient bekommt eine kurze Information über die bevorstehende Behandlung und über die Notwendigkeit einer dentalen Therapie entsprechend dem allgemeinen Zustand der Zähne.

Für die genaue Analyse der kieferorthopädischen Verformungen und Kiefer- und Zahnstellungsanomalien sowie um den richtigen Therapieplan erstellen zu können, ist es erforderlich, die Zahnanordnung und den Zustand von Zähnen, Biss, Lage von Ober- und Unterkiefer gegenüber dem Schädel, von dem Zahnhalteapparat, der Muskulatur, den Lippen und der Zunge zu beurteilen. Dazu ist folgendes notwendig:

Einen Zahnabdruck und ein kieferorthopädisches Modellguß anzufertigen.


Fotos von den Zähnen und vom Gesicht anzufertigen
Vor der kieferorthopädischen Behandlung werden Fotos von den Zähnen und vom Gesicht gemacht und es werden das Profil, die Lippen, der Umriss des Lächelns, die Symmetrie des Gesichts analysiert.


Digitale OPG (Orthopantomographie) und Fernröntgenaufnahme (FRS)
Mit Hilfe der Orthopantomographie sind alle Zähne, die Zahnanlage, der Allgemeinzustand der Zähne und des Kieferknochens, die Höhe der Nebenhöhlen sichtbar. Mit Hilfe der Fernröntgenaufnahme wird das Verhältnis zwischen Ober- und Unterkiefer abgeschätzt.

Auf der Grundlage aller Analysen der kieferorthopädischen Modellgussformen, der Fotos und der Röntgenaufnahmen wird ein individueller Therapieplan für den konkreten Fall erstellt. Der Plan beinhaltet die individuellen Apparate (Brackets, Bögen, kieferorthopädische Apparate u.a.).


Der Patient erhält folgende Dokumente:

Die genaue Diagnose


Den empfohlenen Behandlungsplan


Eine Erläuterung zu der für die Durchführung der Therapie benötigten Apparatur


Voraussichtliche Behandlungsdauer


Individueller Preis der Behandlung

Während der kieferorthopädischen Behandlung mit festsitzenden Apparaten (Brackets) oder herausnehmbaren Apparaten ist das kooperative Verhalten des Patienten von einer außerordentlich großen Bedeutung (wie die Einhaltung der Zeitdauer zum Tragen des Apparates, die Pflege und Instandhaltung der Brackets, die Hygiene der Mundhöhle und die Einhaltung der Kontrolluntersuchungstermine bei dem Kieferorthopäden).

Während der durchgeführten kieferorthopädischen Behandlung ist das bestehende Zahn-Kieferproblem erfolgreich korrigiert und ein gutaussehendes Ergebnis ist erzielt worden. Nun muss dieses Ergebnis beibehalten werden. Die Zähne brauchen Zeit, um sich in ihrer neuen Position festzusetzen.


Um einen nachhaltigen, langjährigen Erfolg der kieferorthopädischen Behandlung zu erzielen, empfehlen wir eine langdauernde Retention. Zur Beibehaltung des Resultats verwenden wir eine ständige linguale Retention im Frontzahnbereich. Sie ist komfortabel und ist auf der Außenseite nicht sichtbar (bei Lächeln). Der Patient braucht nicht die Verantwortung auf sich zu nehmen, den Apparat in der Nacht zu tragen (wie es bei den herausnehmbaren Retainer der Fall ist) und es besteht kein Risiko, ihn zu vergessen.

Die perfekten Zähne gibt es selten. In seltenen Fällen sind die Kieferverformungen und Kiefer- und Zahnstellungsanomalien genetisch bedingt. Am häufigsten werden sie durch schädliche Gewohnheiten wie Daumenlutschen sowie durch einen zu frühen Verlust von einem Milchzahn verursacht, was den Durchbruch der Dauerzähne erschweren kann.


Die Hauptursachen der kieferorthopädischen Behandlung sind meistens:

Engstände
Den Zähnen fehlt es an ausreichendem Platz im Gebiss. Es sind schiefe und gedreht stehende Zähne. Wenn der Platzmangel sehr groß ist, können die Zähne nicht einmal ganz durchbrechen.


Diastema (Trema) (die Lücke zwischen den mittleren Schneidezähnen)
Die Lücken zwischen den Zähnen können eine Folge von der Nichtübereinstimmung zwischen der Zahngröße und der Gebissgröße sein (kleine Zähne – großes Gebiss) oder wegen fehlenden oder herausgezogenen Zähnen entstanden sein.


Gekippte und gedrehte Zähne
Die gekippten und gedrehten Zähne können eine Folge von Platzmangel oder von herausgezogenen Zähnen sein. Die stark nach vorn gekippten Vorderzähne können eine Folge des Daumenlutschens sein.


Zahnwanderung
Der Grund einer Zahnverschiebung bei Erwachsenen kann der Verlust von einem oder mehreren Zähnen, sowie die Folge einer Parodontitis sein.


Malokklusion
KL III Okklusion (Vorbiss) – Vorlage des Unterkiefers gegenüber dem Oberkiefer
KL II Okklusion ( Rückbiss) – Rücklage des Unterkiefers gegenüber dem Oberkiefer
Kreuzbiss im Bereich der Seitenzähne (ein- oder zweiseitig).


Bei einer bevorstehenden Behandlung mit Zahnkronen, Brücken oder Implantaten kann eine sehr gute Vorbereitung durch eine kieferorthopädische Behandlung durchgeführt werden. Die präprothetische kieferorthopädische Behandlung ist notwendig, um die Kaufunktion und die Ästhetik zu verbessern sowie um eine optimale funktionale und ästhetische Wiederherstellung zu gewährleisten.


Anzeigen für eine präprothetische kieferorthopädische Behandlung:

Aufrichten von gekippten Zähnen;


Korrektur von migrierten oder rotierenden Zähnen;


Genügend Platz für eine Brücke oder Implantat schaffen;


Korrektur von zusammengedrängten Zähnen in dem Frontbereich;


Einen funktionstüchtigen Biss vor der kieferorthopädische Behandlung erzielen;


Beseitigung von Frühkontakten;


Verbesserung der Inzisal - und Eckzahnführung.

Die kieferorthopädische Behandlung kann die Therapie und die Parodontitis-Kontrolle unterstützen. Die Korrektur der nicht korrekt angeordneten Zähne (die es vor der Parodontitis gab oder als Folge von der Parodontitis fehlerhaft angeordnet sind), kann die Situation enorm verbessern und die Zahnreinigung erleichtern, welches eine besonders wichtige Voraussetzung für das Erhalten des Zahnhalteapparates in einem gesunden Zustand ist.

Die dicht nebeneinander gedrängten Zähne schaffen einen sehr schweren Ausgangspunkt für den Zahnhalteapparat. Der Kieferknochen zwischen den Zahnwurzeln ist sehr dünn und gewährleistet keinen guten Zahnhalt. Die Zahnplaque wird sehr schwer beseitigt, sie sammelt sich an der Grenze zwischen dem Zahnfleisch und dem Zahn an und so werden Voraussetzungen für die Entwicklung einer Parodontitis geschaffen. Die Höhenregulierung der Zähne durch eine kieferorthopädische Behandlung reduziert diese Nischen, in denen sich die Plaque niederschlägt und schafft Voraussetzungen, den Knochen zu modellieren.

Stellen Sie sich vor, Sie würden ein orthodontisches Gerät tragen und niemand kann es sehen. Die innovativen Technologien bieten eine kieferorthopädische Behandlung an, die kaum oder in einem sehr geringen Grad die Ästhetik, den Komfort und den Lebensstil beeinträchtigt.


Dank den keramischen (weißen) Brackets und den transparenten (durchsichtigen) Schienen ORTHOCAPS kann die kieferorthopädische Behandlung unbemerkbarer und gut verträglich, sogar komfortabel sein.

about us

Das ist ein innovatives System, mit dem die Zähne aufgerichtet werden, dank dessen die Patienten es sich leisten können, eine kaum sichtbare und in hohem Maße komfortable kieferorthopädische Behandlung durchzuführen. Die transparenten und hauchdünnen Schienen aus Kunststoff (Aligner) bewegen durch leichten Druck die Zähne kontinuierlich Schritt für Schritt. Die Schienen sind herausnehmbar und der Patient hat die Möglichkeit, sie während den Mahlzeiten und des Zähneputzens herauszunehmen.

Die Behandlung wird mit einer Reihe von hauchdünnen transparenten Schienen durchgeführt, die die Zähne kontinuierlich bewegen, bis das gewünschte Ziel erreicht wird. Jeder Schienensatz (Nacht- und Tagesschienen) wird drei Wochen getragen. Danach wird der Schienensatz von dem nächsten Schienensatz abgelöst, wobei mit jeder weiteren Schiene die Zähne zum gewünschten Behandlungsziel, der letzten Position, näher rücken.


Der Patient empfindet einen sehr leichten Druck auf die Zähne. Die Schienen müssen ca. 22 Stunden getragen werden, ausgenommen davon ist die Zeit, in der die Mahlzeiten eingenommen und die Zähne geputzt werden.


Die Orthocaps-Schienen werden in Deutschland hergestellt. Es werden 3D-Modellabgüsse nach einem individuellen Abdruck angefertigt; an diesen 3D-Modellabgüssen kann die Bewegung der Zähne simuliert werden und das Endergebnis gesehen werden.


Die Behandlung mit Orthocaps kann bei Erwachsenen und Teenagern mit bereits geformten Dauer-Zahnreihen angewendet werden. Dennoch ist diese Behandlung nicht bei allen Kieferverformungen und Kiefer- und Zahnfehlstellungen anwendbar. Ob für Sie eine Behandlung mit Orthocaps angebracht ist, lässt sich im Rahmen des ersten Beratungsgesprächs feststellen.

Das erste Beratungsgespräch
Im Rahmen dieses Besuchs wird darüber entschieden, ob die Behandlung mit Orthocaps in Ihrem konkreten Fall geeignet ist.


Unterlagen
Abdrücke / Gipsmodelle;
Panoramaröntgenaufnahme (OPG);
Fotos.


Abdrücke für die Anfertigung der Schienen
Diese Abdrücke werden in das Labor von Orthocaps in Deutschland geschickt und sie dienen der weiteren Planung der Behandlung.


Online-Behandlungsplan
Mit den 3D-Modellen lassen sich die Bewegungen der Zähne gut simulieren und so kann das Endergebnis gesehen werden. Diesem 3D-Set-up kann auch die Anzahl der Schienen ersichtlich werden, die für die Durchführung der Behandlung benötigt werden, sowie ihre Zeitdauer. Nachdem der Kieferorthopäde und der Patient den Behandlungsplan gutgeheißen haben, folgt die Anfertigung der Schienen.


Die ersten Orthocaps-Schienen
Vor dem Aufsetzen der Schienen werden an ein paar Zähnen Attachments aufgesetzt (kleine Buttons aus Photopolymer in der Zahnfarbe). Nach der Behandlung werden diese Buttons beseitigt. Sie unterstützen die bessere Verschiebung der Zähne. Nachdem Ihnen eine klare Auskunft über den Verlauf Ihrer Behandlung erteilt wird, bekommen Sie noch ein paar Schienen-Sets.


Schienenwechsel nach einer Frist von drei Wochen
Jede Phase der Behandlung dauert drei Wochen. Sie wird mit zwei Arten von Schienen durchgeführt – die einen sind härter, sie werden tagsüber getragen und die anderen sind weicher – sie werden in der Nacht getragen. Alle drei Wochen werden diese Schienen durch diejenigen für die nachfolgende Phase abgewechselt.


Kontrolle der Behandlung
Die Behandlung wird durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen alle 6 bis 9 Wochen überwacht. Die Zeitdauer der Behandlung hängt von der Anzahl der Schienen ab.


Kontrollabdrücke
Nach der achten Schiene werden Kontrollabdrücke gemacht, die nach Deutschland geschickt werden, damit nachkontrolliert wird, ob die Behandlung nach Plan verläuft, d.h. ob sich die Zähne planmäßig verschieben. Sollte ein Rückstand festgestellt werden (falls der Patient die Schienen nicht regelmäßig getragen hat), werden die restlichen, bereits korrigierten Schienen geschickt und es wird erneut der Zeitraum besprochen, wie lange die Schienen getragen werden müssen (insgesamt 22 Stunden am Tag).


Retention
Nachdem das gewünschte Ergebnis erzielt worden ist, wird unbedingt eine Art Retention angebracht.



Die Brackets werden am häufigsten bei Dauerzähnen eingesetzt; sie können sowohl Zahnfehlstellungen als auch einen fehlerhaften Biss korrigieren.


Die Brackets werden mit einem Spezialklebstoff auf die Zähne befestigt. Durch die Brackets verläuft ein elastischer Memory-Bogen. Zu Beginn wird der Bogen vorgebogen, damit er sich an die Brackets ligiert, danach versucht er, seine ursprüngliche Form wieder einzunehmen, was eine bestimmte Kraft auf den Zahn ausübt und ihn so langsam in die richtige Zahnstellung verschiebt.


In unserer Klinik arbeiten wir mit modernen individuellen Brackets IP Appliance. Die kieferorthopädische Analyse wird mit einer extra zu diesem Zweck entwickelten kieferorthopädischen Software erstellt, nach der die für den konkreten Fall Apparatur ausgewählt wird (Brackets, Bänder und Bögen), wobei die Originalform des Zahnbogens, die Nivellierung der Frontzähne sowie das Ziel der Behandlung berücksichtigt werden. All das trägt dazu bei, die Behandlungszeitdauer zu reduzieren und bessere Ergebnisse zu erzielen.


Die keramischen (weißen) Brackets werden von den Patienten oft bevorzugt, da sie der Zahnfarbe ähnlich und daher unsichtbarer sind. Dadurch wird die Behandlung diskreter und die Patienten gewinnen ihre Selbstsicherheit zurück.